Glossar A bis Z
Die wichtigsten Begriffe kompakt erklärt.
31 von 31 Begriffen
- Agonist
- Substanz, die einen Rezeptor aktiviert und eine biologische Reaktion auslöst.
- Aminosäuren
- Grundbausteine von Peptiden und Proteinen. 20 Standard-Aminosäuren, davon 9 essenziell (nicht vom Körper herstellbar).
- Antagonist
- Substanz, die einen Rezeptor blockiert und eine Reaktion verhindert.
- BAC Water
- Bacteriostatic Water: steriles Wasser mit 0,9% Benzylalkohol. Verlängert Haltbarkeit rekonstituierter Peptide auf 4 bis 6 Wochen.
- Batch-Nummer
- Eindeutige Kennzeichnung einer Produktionscharge. Essenziell für die Rückverfolgbarkeit im COA.
- Bioverfügbarkeit
- Anteil einer Substanz, der tatsächlich in den Blutkreislauf gelangt und biologisch aktiv ist.
- CAS-Nummer
- Chemical Abstracts Service-Nummer: weltweit eindeutiger Identifier für chemische Verbindungen. Prüfbar auf PubChem.
- COA
- Certificate of Analysis: Laborzertifikat, das Qualität, Reinheit und Zusammensetzung eines Peptids dokumentiert.
- Endotoxin
- Lipopolysaccharid-Bestandteile aus Bakterienzellwänden. Bei Injektionen der gefährlichste Verunreiniger, kann Fieber, Entzündung, Schock auslösen.
- First-Pass-Effekt
- Metabolismus einer Substanz durch die Leber, bevor sie den systemischen Kreislauf erreicht. Stark bei oraler Einnahme.
- GH-Achse
- Growth Hormone-Achse: reguliert die Freisetzung von Wachstumshormon (GH) und IGF-1.
- Halbwertszeit
- Zeit, nach der die Konzentration einer Substanz im Körper auf die Hälfte gefallen ist.
- HPLC
- High Performance Liquid Chromatography: Standardtest zur Messung der Reinheit eines Peptids.
- HPG-Achse
- Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse: steuert Freisetzung von LH, FSH, Östrogen, Progesteron, Testosteron.
- IGF-1
- Insulin-like Growth Factor 1: von GH stimulierter Wachstumsfaktor. Relevant für Zellwachstum und Regeneration.
- Intramuskulär (IM)
- Injektion direkt in den Muskel. Schnellere Absorption als SC, größere Volumina möglich.
- Intranasal
- Verabreichung über die Nasenschleimhaut. Umgeht First-Pass-Effekt, gute Bioverfügbarkeit für manche Peptide.
- LC-MS
- Liquid Chromatography-Mass Spectrometry: kombiniert Trennung und Massenidentifikation. Beweist, dass ein Peptid das deklarierte Molekül ist.
- Lyophilisierung
- Gefriertrocknung: Entfernung von Wasser unter Vakuum. Ergibt stabiles weißes Pulver mit langer Haltbarkeit.
- Peptid
- Kurzkettige Verbindung aus 2 bis 50 Aminosäuren. Wirkt als biologischer Botenstoff über Rezeptoren an Zelloberflächen.
- Peptidbindung
- Chemische Bindung zwischen Carboxylgruppe einer Aminosäure und Aminogruppe der nächsten.
- Rekonstitution
- Das Auflösen eines lyophilisierten Peptids in einer Flüssigkeit (BAC Water, steriles Wasser etc.).
- Research Only
- Rechtlicher Hinweis des Verkäufers: kein offizieller Zulassungsstatus, keine medizinische Indikation.
- Rezeptor
- Protein auf der Zelloberfläche oder im Zellinneren, das spezifische Moleküle bindet und eine Reaktion auslöst.
- Stack
- Kombination mehrerer Peptide (und/oder Supplements) mit synergetischen Zielen. Fortgeschrittenes Terrain, nicht für Einsteiger.
- Steril
- Frei von lebenden Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Viren).
- Subkutan (SC)
- Injektion ins Unterhautfettgewebe. Standardmethode für Research Peptides. Hohe Bioverfügbarkeit.
- Titration
- Schrittweise Dosisanpassung von niedrig nach hoch, um individuelle Verträglichkeit zu testen.
- Transdermal
- Verabreichung durch die Haut. Für die meisten Peptide geringe systemische Bioverfügbarkeit. Für lokale Hautanwendungen (GHK-Cu) sinnvoll.
- UPLC
- Ultra Performance Liquid Chromatography: schnellere, höher auflösende Version von HPLC.
- WADA
- World Anti-Doping Agency: viele Research Peptides stehen auf der WADA-Verbotsliste für den Sport.